Shopify · 20. September 2026 · 12 Min. Lesezeit
Was kostet der Wechsel zu Shopify? Projekt, Pläne, Apps und Gebühren ehrlich sortiert
Was der Wechsel zu Shopify kostet: einmalige Projektkosten, laufende Plangebühren, Zahlungs- und Zusatzgebühren, App-Kosten und die versteckten Posten.
von Dominic Spernath
Teil 14 von 16 im Themen-Guide Shopify-Migration
Der Wechsel zu Shopify kostet zweimal: einmal das Projekt und danach den Betrieb. Beide Rechnungen gehören zusammen, und wer nur eine davon aufmacht, erlebt später eine Überraschung. Das Projekt bewegt sich je nach Umfang zwischen einem vierstelligen und einem fünfstelligen Betrag. Der Betrieb besteht aus Plangebühr, Zahlungsgebühren und Apps, dazu ein paar Posten, die selten jemand vorher nennt.
Dieser Beitrag gehört zu unserem Leitfaden zur Shopify-Migration und sortiert beide Seiten. Die allgemeinen Kostenblöcke eines Migrationsprojekts, von der Analyse bis zur Nachbetreuung, haben wir im Beitrag zu den Kosten einer Shop-Migration aufgeschlüsselt; hier geht es um das, was am Ziel Shopify dazukommt oder anders ist.
Warum du zwei Rechnungen brauchst
Weil sie unterschiedlich laufen. Die Projektkosten fallen einmal an und sind verhandelbar, planbar und durch deine Vorbereitung beeinflussbar. Die Betriebskosten laufen jeden Monat weiter, wachsen mit deinem Umsatz und sind nur begrenzt verhandelbar.
Das ist der Kern des Unterschieds zu einem selbst gehosteten System. Dort zahlst du Hosting und Entwicklung, hast aber keine umsatzabhängigen Gebühren. Bei Shopify ist ein Teil der Kosten an deinen Erfolg gekoppelt. Für kleine und mittlere Shops ist das meist günstiger, weil die Betriebsverantwortung entfällt. Ab einer bestimmten Größe kehrt sich das Verhältnis, und dann lohnt der Blick auf den nächsthöheren Plan oder auf eine andere Plattform.
Was kostet der Umzug selbst?
So viel wie die Summe seiner Blöcke, und die Gewichtung verschiebt sich von Projekt zu Projekt. Bei Shopify-Migrationen sehen wir regelmäßig diese Verteilung:
- Analyse und Mapping. Die Bestandsaufnahme deiner Daten, Systeme und Adressen. Wirkt auf dem Angebot klein, verhindert aber die teuren Überraschungen.
- Datenaufbereitung. Der größte Posten bei gewachsenen Shops. Produkte, Varianten, Eigenschaften und Kategorien in das Datenmodell von Shopify zu übersetzen, ist Kopfarbeit. Wie viel davon anfällt, hängt an deiner Datenqualität, nicht an der Artikelzahl.
- Theme und Design. Die Spanne ist hier am größten. Ein angepasstes Standard-Theme kostet einen Bruchteil eines frei entworfenen Designs. Der Nachbau deines bisherigen Aussehens liegt dazwischen und ist oft aufwendiger, als er klingt.
- Anbindungen. Warenwirtschaft, Zahlungsanbieter, Versand, Buchhaltung, Marktplätze. Hier entscheidet sich häufig, ob ein Projekt vierstellig bleibt oder fünfstellig wird. Was dabei zu klären ist, steht im Beitrag zu den Anbindungen beim Wechsel zu Shopify.
- Weiterleitungen und Sichtbarkeit. Die Inventur aller alten Adressen, das Mapping und die Kontrolle. Der Aufwand skaliert mit der Zahl deiner Seiten und der Unordnung deiner alten Adressstruktur.
- Tests und Go-live. Testbestellungen über alle Zahlarten, Geräte und Grenzfälle, dazu der Umschalttag und die Wochen danach.
Als Orientierung: Kleine, standardnahe Migrationen bewegen sich im vierstelligen Bereich. Gewachsene Shops mit Warenwirtschaft, vielen Varianten und eigenem Design liegen im fünfstelligen. Sehr komplexe Projekte mit mehreren Ländern, B2B-Logik und individuellen Funktionen darüber. Eine seriöse Zahl entsteht erst, nachdem sich jemand deine echten Daten angesehen hat, und genau deshalb nennen wir vorher keine.
Im Markt kursieren Festpreise ab bestimmten Beträgen. Dahinter steckt meist ein eng geschnittenes Leistungspaket. Das kann passen, wenn dein Shop genau in dieses Paket fällt. Prüfe in dem Fall, was ausdrücklich nicht enthalten ist: Bestellhistorie, Weiterleitungen über eine bestimmte Menge hinaus, Anbindungen, Rechtstexte und Nachbetreuung sind die üblichen Kandidaten.
Was kostet Shopify im Monat?
Drei Blöcke, die du zusammen betrachten musst.
Der Plan. Shopify bietet mehrere Stufen an, vom Einstiegsplan bis zu Shopify Plus für große Händler. Die jeweils aktuellen Preise für Deutschland stehen auf der Preisseite von Shopify; bei jährlicher Zahlung liegen sie unter der monatlichen (Stand September 2026). Was der höhere Plan bringt, sind vor allem niedrigere Gebührensätze und zusätzliche Funktionen, nicht mehr Speicher oder mehr Produkte.
Die Zahlungsgebühren. Auf jede Bestellung fällt eine Gebühr des Zahlungsanbieters an. Bei Shopify Payments sinkt der Kartensatz mit höherem Plan. Nutzt du stattdessen einen fremden Anbieter, kommt eine zusätzliche Transaktionsgebühr von Shopify obendrauf, die laut Shopify-Hilfe ebenfalls vom Plan abhängt und mit höherem Plan sinkt (Stand September 2026). Für PayPal Express entfällt sie bei aktivem Shopify Payments.
Die Apps. Alles, was Shopify nicht ab Werk kann, kostet monatlich. In einem deutschen Shop sind das typischerweise Rechnungen, Bewertungen, eine Einwilligungsverwaltung und je nach Setup Versand oder Warenwirtschaft.
Genau hier liegt der häufigste Rechenfehler beim Plattformvergleich: Man vergleicht die Plangebühr mit den bisherigen Hostingkosten und lässt Zahlungs- und App-Gebühren weg. Rechne stattdessen mit einer Monatssumme aus allen drei Blöcken, und zwar bei deinem tatsächlichen Bestellvolumen.
Die Gebühren, die niemand auf dem Zettel hat
Vier Posten tauchen in Angeboten selten auf und in Rechnungen regelmäßig.
Währungsumrechnung. Wenn du in Fremdwährung verkaufst, fällt auf den umgerechneten Betrag eine Gebühr an. Für Shops mit nennenswertem Auslandsgeschäft ist das ein eigener Posten, kein Rundungsfehler.
Steuerdienst. Shopifys eigener Steuerdienst ist laut Shopify-Hilfe bis zu einer jährlichen Umsatzschwelle je Shop kostenlos, danach kostenpflichtig (Stand September 2026). Wer knapp unter der Schwelle liegt und wächst, sollte das im Blick behalten.
Marktplatzbestellungen. Der hauseigene Marktplatzkanal von Shopify ist bis zu einer monatlichen Menge kostenlos, danach fällt eine Gebühr je Bestellung an, gedeckelt auf einen Monatsbetrag. Details stehen im Beitrag zu den Anbindungen.
Theme und Einmalkäufe. Ein gekauftes Theme kostet einmalig, gilt aber je Shop. Wer mehrere Shops betreibt, zahlt mehrfach.
Beim Plattformvergleich verliert nicht der teurere Plan, sondern die vergessene Gebühr.
Was Apps wirklich kosten
Einzeln wenig, zusammen spürbar. Die Rechnung, die wir mit Kunden aufmachen, sieht so aus: Liste aller geplanten Apps, Monatspreis je App, Summe, mal zwölf. Diese Jahreszahl steht dann neben dem, was du heute an Modulen, Lizenzen und Entwicklerstunden zahlst.
Drei Regeln helfen, die Liste kurz zu halten:
- Prüfe zuerst die Bordmittel. Varianten, Rabattcodes, Geschenkgutscheine, Steuersätze, Versandregeln, Grundpreise und mehrere Sprachen kann Shopify selbst. Für einige dieser Dinge kaufen Umsteiger aus Gewohnheit eine App.
- Eine App je Aufgabe. Zwei Apps, die beide Bewertungen anzeigen, oder zwei, die Einwilligungen verwalten, sind kein doppelter Nutzen, sondern doppelte Fehlerquelle.
- Rechne den Wegfall gegen. Jede App ersetzt oft etwas, das im alten System auch Geld gekostet hat. Diese Seite der Rechnung wird gern vergessen.
Was das insgesamt bedeutet, hängt stark von deinem Geschäft ab. Ein reiner Produktshop kommt mit wenigen Apps aus. Ein Shop mit Abos, Konfiguratoren und Marktplätzen sammelt schnell eine zweistellige Zahl, und dann ist die ehrliche Frage, ob die Plattform noch die richtige ist.
Was die Migrations-Werkzeuge kosten
Wenig, gemessen am Rest. Shopifys eigene Migrations-App ist kostenlos, deckt aber nur bestimmte Quellsysteme ab. Tabellenwerkzeuge wie Matrixify arbeiten mit gestaffelten Monatspaketen, deren Umfang sich nach der Zahl der Datensätze je Auftrag richtet; die aktuellen Stufen stehen auf der Preisseite des Anbieters (Stand September 2026). Dienste wie LitExtension oder Next-Cart rechnen nach Umfang der Migration ab.
Für die Planung heißt das: Die Werkzeugkosten sind ein kleiner, klar bezifferbarer Posten. Teuer ist die Zeit davor und danach, also Aufbereitung, Kontrolle und Nacharbeit. Wer welche Werkzeuge wofür einsetzt und wo ihre Grenzen liegen, steht im Beitrag zu den Migrations-Tools für Shopify.
Was den Projektpreis treibt
Diese Übersicht hilft dir, den eigenen Fall einzuordnen, bevor du Angebote vergleichst.
| Faktor | Günstig, wenn … | Teuer, wenn … |
|---|---|---|
| Datenqualität | Produktdaten gepflegt, Struktur klar | gewachsene Eigenschaften, doppelte Datensätze |
| Varianten | bis zu drei Merkmale je Produkt | Konfiguratoren mit vielen abhängigen Optionen |
| Kategorien | flache, gepflegte Struktur | tiefer Baum mit Filterlogik |
| Anbindungen | keine oder eine Standardanbindung | Warenwirtschaft, Marktplätze, Buchhaltung, Sonderfälle |
| Design | angepasstes Standard-Theme | frei entworfenes Design, viele Sonderseiten |
| Inhalte | wenige Seiten, Texte vorhanden | großes Magazin, Bestand an Landingpages |
| Bestellhistorie | Archiv reicht | vollständiger Import mit Nummernkreisen |
| Weiterleitungen | überschaubare Seitenzahl | viele Parameter- und Filteradressen |
| B2B | nicht relevant | Kundengruppen, Staffelpreise, Netto-Darstellung |
Je mehr Zeilen rechts auf dich zutreffen, desto weiter oben in der Spanne landest du. Das ist keine schlechte Nachricht, sondern eine planbare: Alle diese Punkte lassen sich vorher benennen, und genau daraus entsteht ein Festpreis statt einer offenen Stundenschätzung.
Wo du sparen kannst, ohne es zu bereuen
Der größte Hebel liegt nicht im Verhandeln, sondern in deiner Vorbereitung.
Räum deine Daten auf. Jeder Artikel, jede Kategorie und jede Seite, die nicht mitkommt, kostet auch keine Aufbereitung. Das ist der einzige Posten, den du komplett selbst senken kannst.
Liefere Inhalte fertig. Texte, Bilder und Übersetzungen, die sortiert bereitliegen, muss niemand zusammensuchen.
Wähle Standard, wo es geht. Frag bei jeder Sonderfunktion ehrlich, ob das Geschäft sie braucht oder nur die Gewohnheit. Der Standardweg von Shopify ist fast immer günstiger als der Nachbau des alten.
Entscheide schnell. Nichts treibt Kosten so zuverlässig wie ein Projekt, das auf Freigaben wartet. Eine feste Ansprechperson mit Entscheidungsbefugnis spart mehr als jeder Rabatt.
Nicht sparen solltest du an drei Stellen: Weiterleitungen, Testläufe und Datenmapping. Fehlen die Weiterleitungen, verlierst du Sichtbarkeit, die du dir über Jahre aufgebaut hast. Fehlen die Tests, testet deine Kundschaft. Und ein schlampiges Mapping reparierst du später im laufenden Betrieb unter Zeitdruck, was immer teurer ist als die saubere Variante vorher.
Ein Rechenweg, den du selbst nachrechnen kannst
Statt einer Beispielrechnung mit erfundenen Zahlen hier der Weg, mit dem du deine eigene aufstellst. Du brauchst dafür zwanzig Minuten und drei Angaben aus deinem Shop.
Schritt 1: Dein Bestellvolumen. Nimm die Zahl der Bestellungen im Monat und den durchschnittlichen Bestellwert der letzten zwölf Monate. Beides steht in deiner heutigen Auswertung.
Schritt 2: Die Zahlungsgebühren. Multipliziere deinen Monatsumsatz mit dem Kartensatz deines gewünschten Plans und rechne den festen Betrag je Transaktion mal deiner Bestellzahl. Falls du bei einem fremden Zahlungsanbieter bleibst, kommt die Transaktionsgebühr von Shopify obendrauf, ebenfalls auf den Umsatz gerechnet. Genau hier entscheidet sich häufig, ob der nächsthöhere Plan günstiger ist als der aktuelle: Der höhere Plan kostet mehr im Monat, senkt aber den Satz auf jede Bestellung.
Schritt 3: Plan und Apps. Addiere die Plangebühr und die Summe deiner geplanten App-Gebühren.
Schritt 4: Der Vergleich. Stell dieser Summe gegenüber, was dein heutiges System im Monat kostet: Hosting, Wartungsvertrag, Lizenzen, Module, Entwicklerstunden und, falls du ehrlich rechnest, deine eigene Zeit für Updates und Workarounds.
Der Punkt, an dem die meisten Überraschungen entstehen, ist Schritt 2. Plangebühren sind sichtbar und werden verglichen, Transaktionskosten laufen still mit und wachsen mit dem Erfolg. Wer wächst, sollte diese Rechnung einmal im Jahr wiederholen.
Ein Wort zu Pauschalangeboten aus dem Netz: Sie rechnen mit einem Standardfall, und der existiert selten. Wenn ein Angebot ohne Blick auf deine Daten zustande kommt, steckt darin entweder ein großzügiger Puffer, den du auch im einfachen Fall bezahlst, oder eine enge Definition, bei der alles Zusätzliche später als Nachtrag kommt. Beides ist legitim, solange du weißt, welche der beiden Varianten du vor dir hast.
Welche Fragen du einem Angebot stellen solltest
Angebote für Migrationen sind schwer vergleichbar, weil jeder anders schneidet. Diese sieben Fragen machen sie vergleichbar:
- Was ist bei der Datenübernahme enthalten? Produkte, Kunden, Bestellungen, Inhalte, Bewertungen: Was davon steht ausdrücklich drin, was ausdrücklich nicht?
- Wie viele Weiterleitungen sind eingeplant? Und was passiert, wenn es mehr werden?
- Wer erstellt die Zuordnungstabelle? Das ist der eigentliche Aufwand der Datenübernahme.
- Welche Anbindungen sind Teil des Preises? Warenwirtschaft, Buchhaltung, Versand, Marktplätze einzeln aufgeführt.
- Wer pflegt die Rechtstexte ein und wer prüft sie?
- Wie viele Korrekturrunden sind im Design vorgesehen?
- Was passiert nach dem Start? Wie lange dauert die Nachbetreuung, und was kostet sie danach?
Ein Angebot, das auf diese Fragen klare Antworten gibt, ist auch dann das bessere, wenn es zunächst teurer aussieht. Die Differenz zwischen einem knapp kalkulierten und einem vollständigen Angebot taucht sonst später als Nachtrag auf, meist zum ungünstigsten Zeitpunkt.
Rechnet sich der Wechsel?
Das lässt sich ausrechnen, wenn du ehrlich beide Seiten aufschreibst. Auf der einen Seite steht, was dein aktuelles System kostet: Hosting, Wartung, Updates, Module, Entwicklerstunden und die Zeit, die du selbst mit Workarounds verbringst. Auf der anderen Seite Plangebühr, Apps und Zahlungsgebühren bei Shopify, dazu die einmaligen Projektkosten, verteilt auf die Jahre, die der neue Shop halten soll.
Ein Wechsel rechnet sich typischerweise, wenn dein Altsystem Aufwand erzeugt, den du nicht mehr tragen willst, wenn Updates zum Risiko geworden sind oder wenn dir Funktionen fehlen, die Umsatz kosten. Er rechnet sich selten, wenn dein Shop stabil läuft, gepflegt wird und dich nichts bremst. Eine Einordnung, welche Plattform zu welchem Geschäft passt, steht im Beitrag dazu, welche Shop-Plattform zu dir passt. Wie sich Budgets für Webprojekte generell zusammensetzen, erklärt unser Beitrag dazu, was eine professionelle Website kostet.
Die Kosten nach dem Start, die niemand einplant
Drei Posten fallen erst auf, wenn der Shop läuft, und gehören trotzdem in die Planung.
Nacharbeit in den ersten Wochen. Kein Umzug ist am Umschalttag fertig. Fehlende Weiterleitungen, Kleinigkeiten im Theme, Feinheiten in Versandregeln: Rechne mit einem Budget für die ersten vier bis sechs Wochen, statt zu hoffen, dass nichts kommt.
Inhalte, die niemand angefasst hat. Produkttexte, Kategorietexte und Bilder ziehen technisch mit um, werden aber selten besser. Wer den Umzug nutzen will, um Inhalte zu verbessern, sollte das als eigenen Posten führen, nicht als Teil der Migration.
Schulung und Umgewöhnung. Dein Team arbeitet in einer neuen Oberfläche. Ein halber Tag Einweisung für Bestellabwicklung, Produktpflege und Retouren spart in den ersten Wochen mehr Zeit, als er kostet. Wer sich vorab einlesen will, findet den Rundgang in unserem Guide zum Shopify Admin.
Diese drei Posten sind der Unterschied zwischen einem Projekt, das nach dem Start zur Ruhe kommt, und einem, das monatelang nachhallt.
Ein Hinweis zum Zeitpunkt: Der Wechsel selbst kostet zusätzlich Aufmerksamkeit, und die fehlt an anderer Stelle. Leg ihn deshalb nicht in deine Hochsaison. Ein Umzug im Sommer ist für viele Händler günstiger als einer im Herbst, nicht weil die Rechnung anders aussieht, sondern weil Fehler in einer ruhigen Zeit weniger kosten.
Und rechne mit einer Reserve. Nicht, weil Projekte grundsätzlich teurer werden, sondern weil in jedem Shop ein Detail steckt, das niemand vorher kennt: ein Sonderfall im Sortiment, eine Schnittstelle mit Eigenleben, ein Datenfeld, das sich als geschäftskritisch herausstellt. Zehn Prozent Puffer machen aus einer solchen Entdeckung eine Randnotiz statt einer Verhandlung.
Fazit: zwei Rechnungen, beide planbar
Die Projektkosten hängen an deiner Datenlage, deinen Anbindungen und deinem Designanspruch; die Betriebskosten an Plan, Zahlungsgebühren und Apps. Beides lässt sich vor dem Start beziffern, wenn jemand einmal genau hinschaut. Was du vermeiden willst, ist die Mischung aus einem knappen Festpreis für das Projekt und einer Betriebsrechnung, die niemand aufgemacht hat.
Bei Webforging schauen wir uns deshalb im kostenlosen Erstgespräch beide Seiten an: was der Umzug bedeutet und was der Betrieb danach kostet. Daraus entsteht ein Festpreis für das Projekt und eine ehrliche Monatsrechnung für danach, keine offene Stundenschätzung. Und wenn die Rechnung gegen den Wechsel spricht, sagen wir das auch. Erzähl uns kurz von deinem Shop, oder sieh dir auf unserer Migrations-Seite an, wie wir Umzüge fahren.