Shopify · 20. September 2026 · 12 Min. Lesezeit
B2B-Shop zu Shopify migrieren: Kundengruppen, Staffelpreise und was ohne Plus geht
B2B zu Shopify migrieren: wie aus Kundengruppen Firmen und Kataloge werden, was seit April 2026 auch ohne Plus geht und wo die Grenzen im Alltag liegen.
von Dominic Spernath
Teil 16 von 16 im Themen-Guide Shopify-Migration
Seit April 2026 gilt für B2B auf Shopify eine neue Rechnung: Firmenprofile, Zahlungsbedingungen, Mengenpreise und bis zu drei aktive B2B-Kataloge gibt es auch auf den Plänen unterhalb von Shopify Plus. Damit fällt das Argument weg, das jahrelang jede B2B-Diskussion beendet hat. Was bleibt, ist die eigentliche Frage: Passt deine Preis- und Prozesslogik in das Modell von Shopify, oder brauchst du mehr?
Dieser Beitrag gehört zu unserem Leitfaden zur Shopify-Migration und zeigt, wie aus Kundengruppen Firmen und Kataloge werden, wo die Grenzen ohne Plus liegen und wann eine andere Plattform die bessere Wahl bleibt.
Was Shopify heute im B2B kann
Das Modell ist anders aufgebaut als in klassischen Shopsystemen, und dieser Unterschied ist der Kern jeder Migration. Statt Kundengruppen mit angehängten Preislisten arbeitet Shopify mit drei Bausteinen:
- Firmen und Standorte. Ein Geschäftskunde ist eine Firma, die mehrere Standorte und mehrere Ansprechpersonen haben kann. Bestellrechte, Zahlungsbedingungen und Adressen hängen am Standort, nicht an einer einzelnen Person.
- Kataloge. Ein Katalog bestimmt, welche Produkte ein Geschäftskunde sieht und zu welchen Preisen. Darin lassen sich prozentuale Anpassungen, feste Preise und Mengenpreise hinterlegen.
- Zahlungsbedingungen. Zahlungsziele und Rechnungskauf für Geschäftskunden werden als Bedingung am Standort hinterlegt, statt über Umwege im Checkout gelöst zu werden.
Für viele mittelständische Händler deckt das ab, was sie brauchen: unterschiedliche Preise für unterschiedliche Kundengruppen, Mengenrabatte, Zahlungsziele und eine getrennte Ansicht für Geschäftskunden.
Was sich im April 2026 geändert hat
Bis dahin war B2B ein Plus-Merkmal. Seit dem 2. April 2026 stehen laut Shopify-Changelog zentrale B2B-Funktionen auch auf den Plänen unterhalb von Plus zur Verfügung, mit bis zu drei aktiven Katalogen (Stand September 2026).
Was weiterhin Plus vorbehalten bleibt, beschreibt Shopify in der Übersicht der Planfunktionen: unbegrenzte Kataloge, die direkte Zuweisung von Katalogen an Firmen und Standorte sowie Teilzahlungen und Anzahlungen (Stand September 2026). Auch die kontextabhängige Anpassung von Storefront und Checkout über die Marktlogik ist an die höheren Pläne gebunden.
Für die Migrationsplanung heißt das: Zähl deine Preisgruppen, bevor du den Plan wählst. Drei Kataloge klingen wenig, decken aber mehr ab, als es scheint, weil ein Katalog viele Firmen bedienen kann. Kritisch wird es erst, wenn jede Firma ihre eigene Preisliste hat.
Wie werden aus Kundengruppen Firmen und Kataloge?
In drei Schritten, und der erste ist eine Aufräumarbeit.
1. Preisgruppen zusammenfassen. In gewachsenen B2B-Shops gibt es oft dutzende Kundengruppen, die sich in Wahrheit auf eine Handvoll Preisniveaus verteilen. Zieh eine Auswertung: Welche Gruppe hat welchen Rabattsatz, und wie viele Kunden hängen daran? Erfahrungsgemäß lassen sich viele Gruppen zusammenlegen, ohne dass ein Kunde einen anderen Preis bekommt.
2. Firmen anlegen und zuordnen. Aus Kundenkonten mit Firmenbezug werden Firmen mit Standorten und Ansprechpersonen. Das ist der Punkt, an dem die Datenqualität sichtbar wird: Wer im Altsystem Firmenname, Ansprechpartner und Abteilung in ein Feld geschrieben hat, räumt hier auf.
3. Kataloge bauen. Jedes Preisniveau wird ein Katalog, mit den zugehörigen Produkten, Preisregeln und Mengenpreisen. Danach werden die Firmen zugeordnet.

Eine Besonderheit betrifft die Anmeldung. Geschäftskunden melden sich über die aktuellen Kundenkonten an, also mit E-Mail-Adresse und Code statt mit Passwort. Für B2B ist die Kommunikation dazu besonders wichtig, weil in Firmen oft mehrere Personen denselben Zugang genutzt haben. Wie du diese Umstellung sauber ankündigst, steht im Beitrag zu den Kundenkonten bei der Shopify-Migration.
Was passiert mit Staffelpreisen und Netto-Darstellung?
Staffelpreise bildet Shopify über Mengenpreise im Katalog ab: Ab einer bestimmten Abnahmemenge gilt ein anderer Preis. Für die klassische Staffel nach Stückzahl ist das der passende Weg.
Bei der Preisdarstellung wird es aufwendiger. Im Verkauf an Verbraucher werden Preise inklusive Steuer gezeigt, im Geschäftskundenbereich erwarten Kunden netto. Beides sauber nebeneinander zu betreiben, ist eine Frage der Einrichtung und der Kataloge.
Dazu kommt ein Punkt, der in jeder B2B-Migration auftaucht: die Prüfung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Shopify hält in seiner Hilfe fest, dass diese Prüfung an den hauseigenen Steuerdienst gebunden ist und im B2B-spezifischen Checkout nicht zur Verfügung steht (Stand September 2026). Für Händler mit innergemeinschaftlichen Lieferungen ist das kein Detail, sondern ein Planungspunkt. Klär früh, wie du prüfst und dokumentierst.
Drei Kataloge reichen weiter, als es klingt. Was nicht reicht, ist eine eigene Preisliste je Kunde.
Brauchst du Shopify Plus?
Die ehrliche Antwort lautet: seltener als früher. Diese Übersicht hilft bei der Einordnung.
| Anforderung | Ohne Plus | Mit Plus |
|---|---|---|
| Firmenprofile mit Standorten | ja | ja |
| Zahlungsbedingungen und Zahlungsziele | ja | ja |
| Mengenpreise im Katalog | ja | ja |
| Aktive B2B-Kataloge | bis zu drei | unbegrenzt |
| Katalog direkt an Firma oder Standort zuweisen | nein | ja |
| Teilzahlungen und Anzahlungen | nein | ja |
| Apps auf den frühen Checkout-Schritten | nein | ja |
| Storefront je Kontext anpassen | eingeschränkt | ja |
Übersetzt in die Praxis: Wenn dein B2B aus wenigen Preisniveaus, Mengenstaffeln und Zahlungszielen besteht, kommst du ohne Plus aus. Sobald du pro Kunde individuelle Kataloge, Anzahlungen oder tief angepasste Bestellstrecken brauchst, landest du bei Plus. Und dann gehört die Plus-Gebühr in die Gesamtrechnung, die wir im Beitrag zu den Kosten des Wechsels zu Shopify aufmachen.
Wie du deine Preisstruktur vor dem Umzug analysierst
Diese Analyse ist die wichtigste Vorarbeit einer B2B-Migration, und du kannst sie selbst machen. Sie beantwortet drei Fragen: Wie viele Kataloge brauchst du wirklich? Reicht ein Plan unterhalb von Plus? Und wie viel Aufwand steckt in der Datenübernahme?
Zieh eine Liste aller Kundengruppen mit Rabattsatz und Kundenzahl. In den meisten Systemen ist das ein Export aus der Kundenverwaltung. Sortier sie nach Rabattsatz, nicht nach Namen.
Markier die Gruppen, die denselben Effektivpreis haben. Erfahrungsgemäß entstehen Gruppen über die Jahre aus Anlässen, nicht aus Logik: eine für eine Messe, eine für einen Großkunden, der längst weg ist, drei für dieselbe Branche. Wenn zwei Gruppen denselben Rabattsatz auf dasselbe Sortiment haben, sind sie ein Katalog.
Prüfe die Ausreißer einzeln. Übrig bleiben meist wenige Kunden mit Sonderkonditionen. Für sie gibt es drei Wege: in das nächstgelegene Niveau einsortieren und die Differenz über einen Rabattcode lösen, einen eigenen Katalog spendieren, oder die Kondition beim nächsten Gespräch neu verhandeln.
Zähl am Ende die verbleibenden Kataloge. Drei oder weniger: Ein Plan unterhalb von Plus reicht. Deutlich mehr, und jede Firma braucht ihre eigene Preisliste: Rechne mit Plus.
Der angenehme Nebeneffekt dieser Analyse: Sie ist auch dann nützlich, wenn du nicht migrierst. Eine aufgeräumte Preisstruktur spart Pflegeaufwand in jedem System.
Welche Daten im B2B zusätzlich umziehen
Über die übliche Datenübernahme hinaus kommen im Geschäftskundengeschäft fünf Datenarten dazu, die eigene Aufmerksamkeit brauchen.
- Firmenstammdaten. Firmenname, Rechtsform, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Kundennummer aus deinem bisherigen System. Letztere solltest du als Merkmal mitnehmen, weil Telefon und Buchhaltung weiter damit arbeiten.
- Standorte und Lieferadressen. Viele Geschäftskunden bestellen an mehrere Adressen, oft mit unterschiedlichen Ansprechpersonen. Diese Struktur existiert in Endkunden-Systemen meist nicht und wird beim Umzug erst aufgebaut.
- Ansprechpersonen und Rechte. Wer darf bestellen, wer nur sehen? In vielen Altsystemen teilen sich mehrere Personen einen Zugang, was mit den heutigen Kundenkonten nicht mehr sinnvoll ist.
- Zahlungsbedingungen. Zahlungsziele, Rechnungskauf, Kreditlimits. Was davon in Shopify abbildbar ist, hängt am Plan; Kreditlimits sind typischerweise ein Thema für die Warenwirtschaft.
- Bestellhistorie mit Artikelbezug. Im B2B wichtiger als im Endkundengeschäft, weil Nachbestellungen daran hängen. Wenn Kunden gewohnt sind, aus der Historie heraus nachzubestellen, gehört dieser Punkt in die Anforderungen, nicht in die Wunschliste.
Plan diese fünf Punkte als eigenes Arbeitspaket ein. Sie sind der Grund, warum eine B2B-Migration bei gleicher Artikelzahl aufwendiger ist als ein Endkunden-Umzug.
Ein Sonderfall, der häufig auftaucht: Mindestbestellwerte und Mindestabnahmemengen. Beides ist im Geschäftskundengeschäft üblich und in Shopify nicht überall als Bordmittel vorhanden. Kläre früh, ob du es über Mengenstaffeln, über eine App oder über eine Regel im Theme abbildest, und ob die Regel nur für Firmenkunden gelten soll. Wer das erst nach dem Start bemerkt, bekommt Bestellungen unterhalb der eigenen Kalkulationsgrenze.
Wie läuft die Migration eines B2B-Shops ab?
Wie jede Shopify-Migration, mit drei zusätzlichen Arbeitspaketen.
- Preisstruktur aufnehmen und vereinfachen. Vor der Datenübernahme, nicht danach. Diese Analyse entscheidet über den Plan und über den Aufwand.
- Firmenstruktur aufbauen. Firmen, Standorte, Ansprechpersonen, Zahlungsbedingungen. Hier zahlt sich saubere Stammdatenpflege aus, und schlechte rächt sich.
- Kataloge und Preise anlegen. Danach wird geprüft, und zwar mit echten Kundenkonten: Sieht jede Firma die richtigen Produkte zum richtigen Preis?
- Angebote und Sonderfälle klären. Wer heute Angebote schreibt, arbeitet in Shopify mit Entwurfsbestellungen oder einer App. Das ist ein anderer Ablauf, kein schlechterer, aber er will geübt sein.
- Bestellhistorie entscheiden. Im B2B ist sie oft wichtiger als im Endkundengeschäft, weil Nachbestellungen daran hängen. Die Optionen stehen im Beitrag zur Bestellhistorie bei der Shopify-Migration.
- Anbindungen prüfen. Warenwirtschaft und Buchhaltung müssen mit der B2B-Logik umgehen können, besonders bei Netto-Preisen und Zahlungszielen. Details im Beitrag zu den Anbindungen beim Wechsel zu Shopify.
Den Rest des Ablaufs, von der Datenübernahme bis zum Umschalttag, behandelt der Leitfaden. B2B macht das Projekt nicht anders, nur an diesen Stellen gründlicher.
Was im B2B-Alltag nach dem Wechsel anders ist
Drei Abläufe ändern sich spürbar, und es lohnt sich, das Team darauf vorzubereiten.
Angebote. Wer heute Angebote aus dem Shop oder der Warenwirtschaft schreibt, arbeitet in Shopify mit Entwurfsbestellungen: Du stellst den Warenkorb für den Kunden zusammen, passt Preise an und schickst ihm einen Link zum Abschluss. Das ist ein guter Ablauf, aber ein anderer als bisher.
Bestellungen im Namen des Kunden. Telefonische Bestellungen laufen ebenfalls über Entwurfsbestellungen. Wichtig ist, dass die Firma und der Standort korrekt zugeordnet sind, sonst greifen die Katalogpreise nicht.
Nachbestellungen. Ob deine Kunden aus der Historie heraus nachbestellen können, hängt am Theme und an der Kontenansicht. Prüfe das mit einem echten Firmenkonto, bevor du live gehst, weil es im B2B ein häufig genutzter Weg ist.
Für die Einarbeitung in die Oberfläche selbst hilft unser Guide zum Shopify Admin, speziell für die Kundenverwaltung der Beitrag zu Kunden in Shopify.
Eine Zwischenbemerkung zum Mischbetrieb: Viele Händler verkaufen an Endkunden und an Geschäftskunden zugleich. Shopify bildet das in einem Shop ab, mit getrennten Ansichten und Preisen je nach Anmeldung. Das ist bequem, hat aber eine Konsequenz für die Planung: Dein Theme muss beide Fälle können, und deine Texte, Versandregeln und Rechtstexte müssen beide adressieren. Rechne diesen Doppelfall im Aufwand mit ein, statt ihn als Nebenschauplatz zu behandeln.
Wann Shopify für B2B nicht reicht
Drei Muster sprechen erfahrungsgemäß gegen Shopify, und sie gehören in dieses Kapitel, weil ein Umzug, der später zurückgedreht wird, teurer ist als jede Alternative.
Individuelle Preise je Kunde. Wenn deine Preisfindung nicht aus Gruppen besteht, sondern aus Verhandlungsergebnissen je Kunde und Artikel, wird das Katalogmodell eng. Mit Plus lässt sich viel abbilden, aber die Pflege bleibt aufwendig.
Tiefe Freigabe- und Bestellprozesse. Mehrstufige Genehmigungen, Budgets je Abteilung, Kostenstellenlogik und Bestellanforderungen sind klassische Stärken spezialisierter B2B-Systeme.
Angebotsgeschäft als Kern. Wenn der Großteil deines Umsatzes über individuelle Angebote mit Verhandlung läuft und der Shop nur der Abwickler ist, ist ein Shopsystem selten der richtige Hebel.
In diesen Fällen lohnt der Blick auf Shopware oder Adobe Commerce, die im B2B traditionell tiefer ausgebaut sind. Wir beraten plattformneutral, und diese Empfehlung geben wir regelmäßig. Eine Einordnung der Systeme steht im Beitrag dazu, welche Shop-Plattform zu dir passt. Wer aus Shopware oder Magento kommt und die B2B-Frage konkret prüfen will, findet die Datenmodell-Unterschiede in den Beiträgen von Shopware zu Shopify und von Magento zu Shopify.
Eine praktische Anmerkung zu Sortiment und Sichtbarkeit: Im B2B gibt es oft Artikel, die nur Geschäftskunden sehen sollen, etwa Gebinde, Ersatzteile oder Auslaufware. In Shopify steuerst du das über den Katalog, der bestimmt, welche Produkte ein Firmenkunde überhaupt angezeigt bekommt. Zieh diese Liste vor der Migration: Welche Artikel sind öffentlich, welche nur für angemeldete Firmen, und welche nur für einzelne Kundengruppen? Diese Zuordnung ist Teil der Katalogplanung und lässt sich hinterher nur mühsam nachziehen.
Was du deinen Geschäftskunden vor dem Wechsel sagen solltest
Im Endkundengeschäft merkt ein Kunde vom Umzug idealerweise nur das neue Aussehen. Im B2B ist das anders, weil deine Kunden mit dem Shop arbeiten, oft täglich und oft mit eingespielten Abläufen. Eine kurze Ankündigung an die Einkaufsverantwortlichen deiner Firmenkunden erspart dir Supportanfragen und Irritation.
Diese fünf Punkte gehören hinein:
- Wann umgestellt wird und ob es eine kurze Unterbrechung gibt.
- Wie die Anmeldung künftig funktioniert, also mit E-Mail-Adresse und Code statt Passwort. Das ist der Punkt, der die meisten Rückfragen erzeugt.
- Wer im Unternehmen künftig bestellen kann, falls du von einem geteilten Zugang auf einzelne Ansprechpersonen umstellst.
- Was mit den bisherigen Konditionen passiert, nämlich nichts. Preise und Zahlungsziele bleiben, nur die Technik dahinter ist neu.
- Wo die Bestellhistorie liegt und wie Nachbestellungen künftig laufen.
Der Ton macht dabei den Unterschied. Eine Nachricht, die erklärt, was besser wird, kommt anders an als eine, die nur eine Umstellung ankündigt. Und ein Ansprechpartner mit Namen im Text nimmt den Rest der Unsicherheit.
Ein Wort zur Reihenfolge im Projekt: Bau die B2B-Struktur auf, bevor du das Theme fertigstellst. Die Ansicht für Geschäftskunden unterscheidet sich an mehreren Stellen von der für Endkunden, etwa bei der Preisdarstellung, bei Mindestbestellmengen und bei den Angaben im Warenkorb. Wer das Theme zuerst baut und die Kataloge danach anlegt, passt Vorlagen zweimal an.
Und teste mit echten Konten, nicht mit Vorschau-Ansichten. Eine Firma sieht nur dann die richtigen Preise, wenn Katalog, Standort und Ansprechperson korrekt verknüpft sind. Diese Verknüpfung lässt sich in der Vorschau nur eingeschränkt prüfen, im Testkonto dagegen in wenigen Minuten.
Plane außerdem eine Übergangszeit ein, in der beide Welten nebeneinander bestehen: der neue Shop live, das Altsystem als Nachschlagewerk für Konditionen und alte Vorgänge. Im Endkundengeschäft braucht man das selten, im B2B fast immer, weil Rückfragen zu Lieferungen und Preisen über Wochen kommen. Leg vorher fest, wer in dieser Zeit wo nachsieht und wann das Altsystem endgültig abgeschaltet wird.
Fazit: Die Plus-Frage ist neu zu stellen
Seit B2B nicht mehr an den größten Plan gebunden ist, lohnt sich die Rechnung für viele Händler neu. Wer wenige Preisniveaus, Mengenstaffeln und Zahlungsziele braucht, kann Shopify im Geschäftskundenbereich ohne Plus betreiben. Wer individuelle Kataloge je Kunde, Anzahlungen oder tief angepasste Bestellstrecken braucht, landet weiterhin bei Plus oder bei einer anderen Plattform.
Was in beiden Fällen gleich bleibt: Die Arbeit steckt im Aufräumen deiner Preisstruktur, nicht im Import. Genau dort fangen wir bei Webforging an. Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns deine Kundengruppen, Preislogik und Prozesse an und sagen dir, welcher Plan reicht und ob Shopify überhaupt die richtige Wahl für dein B2B ist. Erzähl uns, wie dein Geschäftskundengeschäft funktioniert. Wie wir Shopify-Projekte grundsätzlich aufsetzen, steht auf unserer Shopify-Seite.