Webentwicklung · Eigenes Projekt
Papiermühle — Website für ein Fine-Dining-Restaurant
Restaurant-Website für die Spitzengastronomie: neun Gänge als Kapitel, ein Ladebildschirm aus Büttenpapier und eine Reservierung, die sich anfühlt wie eine handgeschriebene Karte.
- Branche
- Spitzengastronomie, Schwarzwald
- Plattform
- Webentwicklung
- Art
- Eigenes Projekt
(Auf einen Blick)
Leistungen
- Konzept, Art Direction & Umsetzung
- Wortmarke & Corporate Identity
- Scroll-Choreografie mit GSAP ScrollTrigger & Lenis
- Ladebildschirm und Seitenwechsel als Bogen Büttenpapier
- Reservierung mit eigenem Kalender, Netlify Forms
- Bild- und Videowelt KI-generiert
- Schriften lokal, Reduced-Motion-Fallback
Restaurant-Website für die Spitzengastronomie: neun Gänge als Kapitel, ein Ladebildschirm aus Büttenpapier und eine Reservierung, die sich anfühlt wie eine handgeschriebene Karte.
Die Papiermühle ist ein Restaurant der Spitzengastronomie in einer Mühle von 1794: roher Beton, dunkle Räuchereiche, Pop-Art an den Wänden, neun Gänge für zwanzig Gäste am Abend. Wer in dieser Klasse kocht, verkauft keinen Tisch, sondern einen Abend. Unser Ansatz war deshalb eine Website, die sich so ruhig und präzise anfühlt wie das Menü selbst und den Gast schon beim Scrollen in den Gastraum holt. Die Seite ist öffentlich unter papiermühle-restaurant.de erreichbar.
Die Papiermühle ist ein Showcase-Projekt aus unserer Schmiede: Restaurant, Köche, Menü und Auszeichnungen haben wir für diese Seite entwickelt, gedeckt wird dort kein Tisch. Die Technik dahinter ist echt und läuft so live.
(01)
Ein Bogen Papier zum Einstieg
Die Seite beginnt mit einem Blatt Büttenpapier, das sich von unten über den Bildschirm legt, kurz liegen bleibt und wieder abhebt. Darunter liegt der Gastraum: ein Video mit Wasserrad hinter der Glasfront, davor drei Zeilen in großen Versalien. Dasselbe Blatt kommt zurück, wenn man weit springt oder die Seite wechselt. So hat selbst das Laden eine Haltung, statt eines Kreisels, der sich dreht.
Die ausgefransten Kanten des Blatts entstehen im Browser aus einem Zufallsmuster mit festem Startwert. Jeder Rand sieht aus wie geschöpft, aber bei jedem Besuch gleich, und das Bild kostet keinen einzigen zusätzlichen Download.
(02)
Jeder Gang ein Kapitel
Fünf der neun Gänge des Herbstmenüs bekommen je einen ganzen Bildschirm. Beim Scrollen öffnet sich der nächste Teller aus einer Maske und zoomt langsam heran, links steht der Name des Gangs, rechts die Zutaten. Das Tempo bestimmt der Gast, nicht ein Karussell mit Pfeilen.

Gang III: Jeder Teller ist ein eigenes Video, der Text bleibt an den Rändern.
↑(03)
Der Ort erzählt mit
Zwischen Menü und Küche steht die Mühle selbst: ein Steinhaus mit Wasserrad, daneben der Neubau aus Sichtbeton, hinter dessen Glas die Pop-Art leuchtet. Davor erzählt ein Absatz in großer Serifenschrift die Geschichte des Hauses, kursiv gesetzt sind nur die Worte, auf die es ankommt.

Die Mühle im Abendlicht: Altbau und Beton in einem Bild, wie im Konzept des Hauses.
↑(04)
Der Abend auf einen Blick
Degustation, Chef’s Table, Weinbegleitung und Mühlstube stehen auf hellem Papier untereinander, jeweils mit Preis und zwei Sätzen. Danach öffnet sich die Küche als Video, vierzehn Köchinnen und Köche am Pass, und die beiden Gastgeber stellen sich mit Porträt und kurzer Biografie vor.

Die Angebote ohne Speisekarten-PDF: Preis und Inhalt direkt auf der Seite.

Die Küche als Video: Handwerk zeigen, statt es zu behaupten.

Die Gastgeber mit Gesicht: In der Spitzengastronomie bucht man auch die Menschen.
↑(05)
Reservierung auf Papier
Am Ende liegt ein Bogen mit Büroklammer auf dem Tisch, darauf das Formular wie eine gedruckte Karte: acht nummerierte Felder, ein Gruß in Handschrift der Gastgeber. Statt des Kalenders des Betriebssystems zeigt die Seite einen eigenen Monatsraster, in dem knappe und ausgebuchte Abende markiert sind und Ruhetage gar nicht erst wählbar sind. Nach dem Absenden bekommt das Blatt einen Stempel „Vorgemerkt“.
Die Auslastung im Kalender ist im Showcase simuliert, aber nicht zufällig: Jeder Abend hat einen festen Wert aus seinem Datum, und die nächsten Wochen füllen sich stärker als die späteren. Eingesendet wird über Netlify Forms, ohne Drittanbieter-Widget und ohne Cookie-Banner. Im echten Betrieb tritt an diese Stelle die Anbindung an das Reservierungssystem des Restaurants.

Die Reservierung als Karte: Felder, Kalender und Gruß auf einem Blatt.
↑(06)
Logo und Schrift
Die Wortmarke setzt „Papiermühle“ in feinen Versalien aus der Fraunces, darunter „.Restaurant“ kursiv und eingerückt. Für die großen Zeilen im Hero arbeitet die Seite mit Jost, für Fließtext mit Newsreader, für Zahlen und Formular mit Geist und Geist Mono, für Handschrift und Unterschrift mit drei Schreibschriften. Alle Schriften, GSAP, ScrollTrigger und Lenis liegen auf dem eigenen Server.
(07)
Stückliste
Die Zahlen stammen aus der Live-Seite und lassen sich dort nachzählen.
(Stückliste)
- 5 von 9
Gänge mit eigenem Kapitel
- 7
Hintergrund- und Szenenvideos
- 8
Felder im Reservierungsformular
- 8 Familien, lokal eingebunden
Schriften
- 0
Anfragen an Drittanbieter
(08)
Was das für dein Projekt heißt
Nicht jedes Restaurant braucht einen Ladebildschirm aus Papier. Aber wer für einen Abend ein dreistelliges Budget aufruft, wird zuerst auf der Website gemessen, oft lange bevor jemand anruft. Wir übersetzen den Charakter eines Hauses in Bild, Schrift und Bewegung und halten den Weg zur Reservierung dabei kurz: Von jedem Abschnitt aus ist der Tisch einen Klick entfernt.
Wenn dein Restaurant mehr kann, als deine Website zeigt, sprich mit uns über deine Website.
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