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Was kostet eine professionelle Website? Ein ehrlicher Blick hinter die Preise

Von der Landingpage bis zum Onlineshop: realistische Preisspannen, die wahren Kostentreiber, versteckte Kosten billiger Angebote und warum 'es kommt darauf an' die ehrlichste Antwort ist.

„Was kostet eine Website?" ist die häufigste Frage, die wir hören, und die ehrlichste kurze Antwort lautet: Es kommt darauf an, und zwar nicht als Ausrede, sondern weil eine Website so viel bedeuten kann wie ein Möbelstück. Ein einzelner Hocker und eine maßgefertigte Einbauküche sind beide „Möbel". Als grobe Orientierung bewegt sich eine professionelle Website je nach Umfang zwischen einem niedrigen vierstelligen Betrag für eine einfache Präsenz und einem gut fünfstelligen für einen ausgewachsenen Onlineshop. Damit du diese Spanne für deinen Fall einordnen kannst, zerlegen wir sie hier in ihre Bestandteile, ganz ohne Verkaufsmasche.

Warum die Frage so schwer zu beantworten ist

Ein Preis ohne Kontext ist wertlos. Wer dir sofort eine konkrete Zahl nennt, ohne dein Projekt zu kennen, rät entweder oder verkauft dir ein Schema F, in das dein Vorhaben nachher hineingepresst wird. Der Preis einer Website hängt an drei Dingen, die alle erst im Gespräch klar werden: wie viel gebaut wird (Umfang), wie individuell es sein soll (Anspruch) und wie viel Denkarbeit davorsteht (Konzept, Struktur, Inhalte).

Genau deshalb arbeiten wir mit einem Festpreis nach einem kostenlosen Erstgespräch, statt mit einer Hausnummer am Telefon. Erst wenn klar ist, was du brauchst, ist eine Zahl auch etwas wert.

Die grobe Orientierung

Damit du überhaupt einen Anhaltspunkt hast, hier realistische Spannen für den deutschsprachigen Raum. Verstehe sie als Landkarte, nicht als Preisliste: Sie zeigen die Größenordnung, nicht dein Angebot.

Projekttyp Typische Spanne Wofür das steht
Landingpage niedriger bis mittlerer vierstelliger Bereich Eine einzelne, fokussierte Seite für eine Kampagne oder ein Angebot
Unternehmens-Website mittlerer vierstelliger bis unterer fünfstelliger Bereich Mehrere Seiten, individuelles Design, CMS zum selbst pflegen
Umfangreiche Website / Portal fünfstelliger Bereich Viele Seiten, Sonderfunktionen, Schnittstellen, mehrsprachig
Onlineshop oberer vierstelliger bis hoher fünfstelliger Bereich Katalog, Zahlung, Versand, Steuern, Anbindungen

Warum keine exakten Zahlen? Weil sie ohne deinen konkreten Umfang unseriös wären. Eine „Unternehmens-Website" kann fünf ehrliche Seiten bedeuten oder fünfzig mit Blog, Karrierebereich und Standortsuche. Beides ist dieselbe Kategorie und trotzdem ein völlig anderes Projekt.

Was den Preis wirklich treibt

Wenn zwei Angebote für „dieselbe" Website weit auseinanderliegen, steckt der Unterschied fast immer in diesen Faktoren:

Die wichtigsten Kostentreiber einer Website: Umfang, Design, Funktionen, Inhalte und Technik

  • Der Umfang. Jede zusätzliche Seitenvorlage, jede Sprache, jeder Sonderfall ist zusätzliche Arbeit. Zehn Seiten mit demselben Layout sind günstiger als drei Seiten mit je eigenem Aufbau.
  • Der Grad der Individualität. Ein angepasstes Standard-Theme ist die günstige Basis. Ein maßgeschneidertes Design, bei dem jedes Detail zu deiner Marke passt, ist Handarbeit und kostet entsprechend, sieht aber auch nicht aus wie tausend andere.
  • Die Funktionen. Ein Kontaktformular ist Standard. Ein Buchungssystem, ein Konfigurator, ein Login-Bereich, eine Anbindung an dein Warenwirtschafts- oder CRM-System sind eigene kleine Projekte für sich.
  • Die Inhalte. Kommen Texte, Bilder und Struktur fertig von dir, spart das viel. Sollen wir Inhalte konzipieren, texten oder Bilder aufbereiten, ist das eine eigene Leistung, die den größten Unterschied für das Ergebnis macht.
  • Das technische Fundament. Top-Ladezeiten, Barrierefreiheit, sauberes SEO und ein DSGVO-konformes, self-hosted Setup sind bei uns eingebaut, nicht aufpreispflichtig. In vielen Billig-Angeboten fehlen sie schlicht, was den niedrigen Preis erst erklärt.

Einmalkosten und laufende Kosten

Eine Website ist kein Kauf, der mit der Rechnung erledigt ist, sondern eher wie ein Auto: Die Anschaffung ist der Anfang, danach kommen Betrieb und Pflege. Beides ehrlich zu trennen, schützt dich vor Überraschungen.

Einmalig fallen an: Konzept und Design, die Entwicklung, das Einpflegen der Inhalte und der Go-live. Das ist der große Brocken, über den die meisten sprechen.

Laufend kommen dazu:

  • Hosting für den Betrieb, je nach Anspruch von wenigen Euro bis zu einem kleinen dreistelligen Betrag im Monat.
  • Domain für deine Adresse, meist ein kleiner Jahresbeitrag.
  • Wartung und Updates, damit Sicherheit und Technik aktuell bleiben. Bei einem Shop ist das keine Kür, sondern Pflicht.
  • Weiterentwicklung, weil eine gute Website lebt: neue Inhalte, neue Aktionen, kleine Verbesserungen.

Wer diese laufenden Posten am Anfang wegdiskutiert, spart am falschen Ende. Eine ungepflegte Website wird schneller zum Risiko, als vielen lieb ist.

Die billigste Website ist selten die günstigste. Was du beim Bauen sparst, zahlst du oft doppelt beim Reparieren, Umziehen oder Neumachen.

Die versteckten Kosten billiger Angebote

Der Markt ist voll von verlockend günstigen Wegen. Sie haben ihre Berechtigung, aber jeder hat einen Preis, der nicht auf der Rechnung steht.

  • Baukasten-Systeme sind schnell und billig im Start. Der Haken: Du mietest dich in ein geschlossenes System ein, bleibst in Design und Technik begrenzt und kommst später kaum sauber wieder heraus. Für ein erstes Ausprobieren okay, als Fundament für ein ernsthaftes Geschäft riskant.
  • Das 500-Euro-Angebot existiert, liefert aber fast nie das, was du dir vorstellst. Meist ist es ein lieblos angepasstes Fertig-Theme ohne SEO, ohne Performance-Arbeit, ohne echten Ansprechpartner. Die Enttäuschung kommt mit Verzögerung.
  • Der Umzug später ist der teuerste versteckte Posten. Eine Website, die auf einem geschlossenen System oder ohne saubere Grundlage gebaut wurde, lässt sich später nur mit Aufwand retten. Wie viel dabei zu beachten ist, zeigt unser Beitrag zur Migration ohne Ranking-Verlust.

Damit ist nicht gesagt, dass teuer automatisch gut ist. Gesagt ist: Ein auffällig niedriger Preis bezahlt sich fast immer an anderer Stelle, meist mit deiner Zeit, deinen Nerven oder einem zweiten Anlauf.

Warum wir mit Festpreis statt Stundensatz arbeiten

Ein Stundensatz verlagert das Risiko auf dich: Läuft ein Projekt aus dem Ruder, zahlst du drauf, ohne es beeinflussen zu können. Ein Festpreis dreht das um. Wir tragen das Risiko der Umsetzung, du weißt vom ersten Tag an, was am Ende auf der Rechnung steht. Voraussetzung ist ein klar abgestecktes Konzept, deshalb steht bei uns immer das Gespräch vor der Zahl. Klarer Umfang, klarer Preis, keine Überraschungen. So sollte es sein. Wie wir Websites bauen, vom Konzept bis zum Go-live, zeigt unsere Seite zur Webentwicklung.

Wie du dein Budget realistisch einschätzt

Statt zu fragen „Was kostet das Billigste?", bringt dich eine andere Frage weiter: „Was soll die Website für mein Geschäft leisten?" Eine Seite, die neue Kunden bringt, Vertrauen schafft und Anfragen auslöst, ist keine Ausgabe, sondern eine Investition mit Rückfluss. Ein paar Leitfragen helfen dir, die Größenordnung selbst einzuschätzen:

  • Wie viel ist dir ein neuer Kunde wert, und wie viele soll die Seite bringen?
  • Verkaufst du direkt (Shop) oder gewinnst du Anfragen (Website)? Das verschiebt die Spanne deutlich.
  • Wie viel kannst du selbst beisteuern, an Inhalten, Bildern, Struktur?
  • Planst du für die nächsten drei bis fünf Jahre oder für den schnellen Start?

Aus den Antworten wird aus der abstrakten Frage „Was kostet eine Website?" eine konkrete, die sich seriös beantworten lässt.

Fazit

Eine professionelle Website kostet so viel, wie das kostet, was sie leisten soll, und das reicht von einem niedrigen vierstelligen Betrag für eine schlanke Präsenz bis in den hohen fünfstelligen für einen anspruchsvollen Shop. Wichtiger als die Zahl ist, dass du verstehst, was hinter ihr steckt: Umfang, Individualität, Funktionen, Inhalte, Technik. Wer daran spart, wo es zählt, zahlt später doppelt. Wer bewusst investiert, bekommt ein Werkzeug, das für ihn arbeitet.

Du willst wissen, was deine Website oder dein Shop konkret kosten würde? Sprich mit uns. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir deinen Umfang und du bekommst einen transparenten Festpreis, ehrlich gerechnet, ohne Kleingedrucktes.

Häufige Fragen.

Was kostet eine professionelle Website?

Je nach Umfang bewegt sich eine professionelle Website zwischen einem niedrigen vierstelligen Betrag für eine einfache Präsenz und einem hohen fünfstelligen für einen anspruchsvollen Onlineshop. Eine Landingpage liegt im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich, eine Unternehmens-Website im mittleren vierstelligen bis unteren fünfstelligen, ein Onlineshop im oberen vierstelligen bis hohen fünfstelligen Bereich. Die konkrete Zahl hängt von Umfang, Anspruch und Vorarbeit ab.

Was treibt den Preis einer Website?

Fünf Faktoren machen den Unterschied: der Umfang mit Seiten, Sprachen und Sonderfällen, der Grad der Individualität vom angepassten Standard-Theme bis zum maßgeschneiderten Design, die Funktionen wie Buchungssystem, Konfigurator oder CRM-Anbindung, die Inhalte, also ob Texte und Bilder fertig kommen oder erst erstellt werden, und das technische Fundament aus Ladezeit, Barrierefreiheit, SEO und Datenschutz. Liegen zwei Angebote weit auseinander, steckt der Unterschied fast immer in diesen Punkten.

Welche laufenden Kosten kommen zu einer Website dazu?

Nach dem Go-live fallen vier Posten regelmäßig an: Hosting für den Betrieb, je nach Anspruch von wenigen Euro bis zu einem kleinen dreistelligen Betrag im Monat, die Domain als kleiner Jahresbeitrag, Wartung und Updates für Sicherheit und aktuelle Technik sowie die Weiterentwicklung mit neuen Inhalten und Verbesserungen. Bei einem Shop ist Wartung Pflicht, keine Kür. Wer diese Posten wegdiskutiert, spart am falschen Ende.

Warum sind Website-Angebote so unterschiedlich teuer?

Weil hinter demselben Etikett völlig verschiedene Projekte stecken können. Eine Unternehmens-Website kann fünf Seiten bedeuten oder fünfzig mit Blog und Karrierebereich. Dazu kommt, was im Preis enthalten ist: Bei auffällig billigen Angeboten fehlen oft SEO, Performance-Arbeit und ein echter Ansprechpartner. Ein niedriger Preis bezahlt sich fast immer an anderer Stelle, meist mit deiner Zeit, deinen Nerven oder einem zweiten Anlauf.

Ist ein Baukasten eine günstige Alternative zur Agentur-Website?

Für ein erstes Ausprobieren kann ein Baukasten okay sein: schnell und billig im Start. Als Fundament für ein ernsthaftes Geschäft ist er riskant, weil du dich in ein geschlossenes System einmietest, in Design und Technik begrenzt bleibst und später kaum sauber wieder herauskommst. Der Umzug auf ein sauberes Fundament ist dann der teuerste versteckte Posten.

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